Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung §16 (FZV) für Kurzzeitkennzeichen ab 01.April 2015

Wieder einmal wurden die Annahmerichtlinien für Kurzzeitkennzeichen geändert. Dies ist schon der zweite Anlauf um gegen den gewerbsmäßigen Handel von Kurzzeitkennzeichen vorzugehen. Und dieser Anlauf bringt konkrete Änderungen. Ab dem 01.April 2015 wird ein „Fahrzeugschein für Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen“ ausgegeben, welcher optisch der Zulassungsbescheinigung Teil I gleicht. Ab sofort können auch die Zulassungsstellen Kurzzeitkennzeichen ausgeben, an deren Standort sich das zu überführende Fahrzeug befindet. Also eine Verbesserung, denn bisher war es ja nur möglich ein Kurzzeitkennzeichen am eigenen Wohnort zu erhalten.
Erschwert wird die Beantragung eines Kurzzeitkennzeichen nun allerdings durch die Tatsache, dass für eine bundesweite Prüfungs-, Probe-, oder Überführungsfahrt zwingend eine gültige Hauptuntersuchung notwendig wird. Liegt diese nicht vor, so kann zwar trotzdem ein Kurzzeitkennzeichen beantragt werden, allerdings darf man dann nur noch zur nächsten Prüforganisation (TÜV, DEKRA, KÜS, GTÜ, etc.) fahren um dort eine Hauptuntersuchung durchführen zu lassen. Nach erfolgter erfolgreicher Hauptuntersuchung kann das Kurzzeitkennzeichen zu dem oben genannten Zweck bis zum Ablauf bundesweit genutzt werden.

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Umstellung auf das SEPA-Lastschriftverfahren

Ab dem 01.Februar 2014 wird bei der Zulassung eines Kfz ein zusätzlicher Vordruck notwendig, das SEPA-Lastschriftmandat. Dieser ersetzt die Einzugsermächtigung, welche sich bisher auf der Zulassungsvollmacht befand.

Nachfolgend einige Informationen zum neuen SEPA-Lastschriftverfahren
(Quelle: Stadt Essen, Stand Januar 2014)

Information zur Umstellung auf das SEPA-Lastschriftverfahren

Aufgrund der Verordnung (EU) Nr. 260/2012 vom 14.März 2012 müssen Lastschriften ab dem 01.Februar 2014 bestimmten rechtlichen und technischen Anforderungen genügen. Das bisherige nationale Lastschriftverfahren (Einzugsermächtigungsverfahren oder Abbuchungsauftragsverfahren) ist mit Ablauf des 31.Januar 2014 abzuschalten und entsprechende bargeldlose Zahlungen sind nur noch im Wege des SEPA-Lastschriftverfahren unter Verwendung der internationalen Kontokennung (IBAN = International Bank Account Number und BIC = Business Identifier Code) möglich.

Die Autorisierung des Lastschrifteinzugs der Kraftfahrzeugsteuer erfolgt hierbei mittels eines SEPA-Lastschriftmandats, welche die zuständige Bundeskasse ermächtigt, Zahlungen vom Konto des Kontoinhabers einzuziehen.

1. Wer ist für die Verwaltung der Kraftfahrzeugsteuer zuständig
Die Verwaltung der Kraftfahrzeugsteuer wird zukünftig nicht mehr von den Finanzämtern, sondern von den Zollämtern des Bundes übernommen.

2. Ab welchem Zeitpunkt ist das SEPA-Lastschriftverfahren bei der Zulassung abzugeben?
In NRW ist bereits ab dem 30.01.2014 bei allen Fahrzeugzulassungen ausschließlich das SEPA-Lastschriftmandat nach amtlichem Muster zu verwenden. Händler und Zulassungsdienste sind gehalten, frühzeitig darauf zu achten, dass für Zulassungen die ab dem 30.01.2014 erfolgen sollen, ein SEPA-Lastschriftmandat vorliegt.

3. Bleiben bisherige Einzugsermächtigungen gültig?
Alle bis zum 29.01.2014 abgegebenen Einzugsermächtigungen für bereits zugelassene Fahrzeuge bleiben gültig und werden vom beauftragten Kreditinstitut automatisch in SEPA-Mandate umgedeutet. Die von Händlern und sonstigen Großkunden bisher abgegebenen Dauereinzugsermächtigungen verlieren mit dem 30.01.2014 ihre Gültigkeit. Für alle Zulassungen ab dem 30.01.2014 sind dann einzelne SEPA-Mandate abzugeben.

4. Können Händler und Zulassungsdienste oder Großkunden „Dauermandate“ abgeben?
Großkunden können beim zuständigen Zollamt ein Dauermandat abgeben. Hierüber stellt das Zollamt eine Bescheinigung aus. Derzeit wird ein Datenbanksystem aufgebaut, so dass bei Zulassungen das Dauermandat von der Zulassungsstelle geprüft werden kann und nicht separat nachgewiesen werden muss.

5. Wer muss das SEPA-Mandat abgeben?
Bei Zulassungen eines Fahrzeuges ist entweder die Abgabe eines SEPA-Mandates erforderlich oder es ist ein SEPA-Mandat nachzuweisen. Der Halter muss dabei also nicht selbst ein Mandat abgeben. Wer Kontoinhaber/in ist, ist für die Zulassung eines Fahrzeuges unerheblich. Wichtig ist nur die Abgabe bzw. der Nachweis eines Mandates an sich.
Auf dem SEPA-Lastschriftmandat sind zwingend zwei Unterschriften anzubringen. Die Unterschrift des Girokontoinhabers legitimiert zum eigentlichen SEPA-Lastschrifteinzug, die (zweite) Unterschrift des (ggf. abweichenden) Fahrzeughalters legitimiert die Zollverwaltung, Steuererstattungen auf die auf dem SEPA-Lastschriftmandat angegebene Bankverbindung ohne erneute Rückfrage beim Fahrzeughalter (Erstattungsberechtigten) durchzuführen.

6. Kann der/die Kontoinhaber/in das SEPA-Mandat zur Zulassung nachreichen, faxen oder mailen?
SEPA-Mandate sind zur Zulassung vollständig ausgefüllt und nach einem amtlichen Muster im Original abzugeben oder nachzuweisen. Ausnahmen hiervon können nur die zuständigen Zulassungsstellen erteilen. Nachreichungen nach einer Zulassung sind nicht mehr möglich. Ob eine Übersendung per Mail oder Fax möglich ist, entscheidet die jeweilige Zulassungsstelle.

7. Können Vollmacht und SEPA-Lastschriftmandat auch zukünftig auf einem Dokument erteilt werden?
Nein. Da das SEPA-Lastschriftmandat nach erfolgter Zulassung auch im Original an die Zollverwaltung zu übermitteln ist, ist eine Kopplung mit Zulassungsvollmachten nicht möglich und vorgesehen.

8. Was ist wenn die im SEPA-Mandat angegebene Kontonummer unstimmig ist?
Die angegebene Kontonummer wird durch ein Prüfprogramm validiert, d.h. auf Richtigkeit geprüft. Ist die Kontonummer unstimmig, ist ein geeigneter Nachweis, z.B. die Girocard vorzulegen. Händler und Zulassungsdienste müssen insofern bei Annahme von SEPA-Mandaten zwingend darauf achten, dass die angegebene Kontonummer auch tatsächlich korrekt ist. Ggf. könnte vorsorglich dem Zulassungsvorgang neben dem SEPA-Mandat auch stets eine Kopie der Girocard beigefügt werden, soweit der Kontoinhaber dem zustimmt.

9. Wie ist die Vorgehensweise bei steuerbefreiten Fahrzeugen oder der Zuteilung grüner Kennzeichen?
Bei der Erfassung von zulassungsfreien Fahrzeugen, die nach § 3 KraftStG von der Steuer befreit sind (Anhänger Arbeitsmaschinen, selbstfahrende Arbeitsmaschinen u.ä.), ist die Abgabe eines SEPA-Mandates nicht erforderlich. Wird bei zulassungspflichtigen Fahrzeugen die Zuteilung eines grünen Kennzeichen beantragt, wird dem bei Zulassung von landwirtschaftlichen Fahrzeugen für landwirtschaftliche Betriebe, bei Anhängern für (Tiere zu) Sportzwecken und bei (Sattel) Anhängern, für deren Zugmaschinen Anhängerzuschläge erfasst sind, ohne weitere Prüfung zugestimmt. In anderen Einzelfällen ist zuerst bei der Zollverwaltung die Steuerbefreiung zu beantragen und nachzuweisen.

10. Wie ist die Vorgehensweise bei Schwerbehinderung, die zur Steuerbefreiung oder Ermäßigung führen?
Fahrzeuge von Personen, die eine Schwerbehinderung nach § 3a Absatz 1 KraftStG anhand eines Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen „H“, „BL“, oder „aG“ glaubhaft im Sinne des § 13 Absatz 1 Nr. 1b) KraftStG nachweisen können, sind steuerbefreit und unterliegen nicht der Verpflichtung zur Abgabe der Erteilung einer Einzugsermächtigung und Angabe der Bankdaten. Bei anderen Schwerbehinderungen ist ein Lastschriftmandat abzugeben. Die Zollverwaltung entscheidet dann über eine mögliche Steuerbefreiung oder Ermäßigung. Eintragungen über die Steuerbefreiung oder Ermäßigung in die Fahrzeugscheine werden nur noch durch die Zollverwaltung vorgenommen. Muss bei einem steuerbefreiten Fahrzeug ein neuer Fahrzeugschein ausgestellt werden (z.B. wegen Umzug oder Namensänderung), ist danach eine Vorsprache bei der zuständigen Zollverwaltung erforderlich.

11. Wie ist zukünftig bei Steuerrückständen zu verfahren? An welche Behörde ist der Antragsteller zu verweisen?
Auch nach dem 01.02.2014 kann eine Zulassung nur erfolgen, wenn keine Kraftfahrzeugsteuerrückstände aus den vorangegangenen Fahrzeugzulassungen bestehen. Die Prüfung erfolgt im Rahmen der Zulassung. Die Zulassungsstelle erfährt dabei nur, ob Rückstände bestehen, nicht jedoch wie hoch sie sind.
Bei bestehenden Rückständen ist die Zulassung zu verweigern und der Kunde zur Begleichung der Rückstände an eine Zolldienststelle zu verweisen.
Die Zollverwaltung stellt dann eine Bescheinigung aus, die zur Zulassung vorzulegen ist. Einzahlungsquittungen o.ä. reichen zur Zulassung nicht aus. Im Falle einer Überweisung dauert die Aktualisierung der Rückstandsdatei bei der Zollverwaltung drei bis fünf Werktage.

12. Was ändert sich beim Ausfuhrkennzeichen?
Für die Zuteilung ist nun nicht mehr zwingend ein inländisches Konto erforderlich. Bei Abgabe eines SEPA-Mandates kann ein Ausfuhrkennzeichen zugeteilt werden. Kann kein SEPA-Mandat abgegeben werden, ist eine Bareinzahlung beim Zollamt erforderlich.

 

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Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung §16 (FZV) für Kurzzeitkennzeichen

Seit dem 01.11.2012 gilt eine grundlegende Änderung bei der Ausgabe eines Kurzzeitkennzeichens durch die Zulassungsbehörde. Konnte bisher jede Person unabhängig von ihrem Wohnort in jeder deutschen Zulassungsstelle ein Kurzzeitkennzeichen beantragen, so kann nun ein Kurzzeitkennzeichen nur noch bei der örtlich zuständigen Zulassungsbehörde beantragt werden. Dies bedeutet, wer ein Kurzzeitkennzeichen benötigt, kann dieses nur noch bei der Zulassungsbehörde beantragen, welche sich an seinem Wohnort (Hauptwohnsitz) befindet. Hinzu kommt, dass man nun ein derart zugeteiltes Kurzzeitkennzeichen nicht mehr anderen Personen zur Nutzung an einem anderen Fahrzeug überlassen darf. Ebenfalls sollen die notwendigen Angaben zum Fahrzeug nun unverzüglich vollständig in den Fahrzeugschein eingetragen werden.

Augenscheinlich soll durch diese Änderung der FZV die mißbräuchliche Verwendung von Kurzzeitkennzeichen unterbunden werden. Hierunter fallen sicherlich die massenhafte Weitergabe von Kurzzeitkennzeichen an Personen, welche bedingt durch Steuerschulden oder offene Gebühren-Forderungen der Behörden keine Kurzzeitkennzeichen zugeteilt bekommen würden. Ebenso soll sicherlich vermieden werden, dass Personen Kurzzeitkennzeichen nutzen können, die zum Zeitpunkt der Nutzung des Kurzzeitkennzeichens, der Zulassungsbehörde nicht bekannt sind, da die Ausgabe der Kurzzeitkennzeichen an Personen oder Firmen erfolgte, welche die Kurzzeitkennzeichen zum Zwecke der gewerblichen Weitergabe beantragt hatten.

Die Essener und auch viele andere Zulassungsbehörden legen die Änderung der FZV allerdings noch weiter aus:

Bedingt durch die Vielzahl ausländischer Antragssteller für Kurzzeitkennzeichen, ist die Beantragung für die Ausgabe von Kurzzeitkennzeichen an ausländische Personen durch Bevollmächtigte nicht mehr statthaft. Dies bedeutet, dass die persönliche Vorsprache des ausländischen Antragsstellers zwingend vorausgesetzt wird. Ob diese Vorgehensweise für die Zukunft stand hält, soll allerdings in Kürze bei einer Städtetagung geregelt werden. Ausnahmen zu dieser Regelung werden allerdings schon jetzt von einigen Zulassungskreisen praktiziert, z.B. durch den Kreis Kleve. Ebenfalls können Ausnahmen für nicht ortsansäßige deutsche Bürger Anwendung finden, falls die Zulassungsbehörde nach eingehender Prüfung dieses für richtig hält.

Ebenso wird die Formulierung: „Der Antragsteller darf das Kurzzeitkennzeichen keiner anderen Person zur Nutzung an einem anderen Fahrzeug überlassen“ durch die Essener Zulassungsbehörde wie folgt interpretiert: „Der Antragsteller darf das Kurzzeitkennzeichen keiner anderen Person überlassen

Auch scheint es nun eine zusätzliche Bußgeldkatalog-Verordnung zugeben, welche vorsieht, dass die Verwendung eines Kurzzeitkennzeichens zu anderen Zwecken als für Probe- Prüfungs- oder Überführungsfahrten mit einem Bußgeld von € 25,- geahndet wird. Die Weitergabe eines Kurzzeitkennzeichens an Dritte wird nun künftig mit einem Bußgeld von € 50,- und einem Punkt in Flensburg geahndet.

Ob die oben beschriebene mißbräuchliche Verwendung von Kurzzeitkennzeichen nun der Vergangenheit angehört, wird die Zukunft und der mögliche Einfallsreichtum einiger deutscher Zulassungsbehörden zeigen.

 

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Einführung des Wechselkennzeichens am 01.07.2012

Nun ist es sicher!

Die Einführung des Wechselkennzeichens findet am 01.07.2012. statt.

Die Wechselkennzeichen erlauben es gggghhhdem Fahrzeughalter zukünftig, mit lediglich einem Kennzeichenpaar, mehrere Fahrzeuge (natürlich nicht gleichzeitig!) zu bewegen. Dies erfolgt mittels einer Kombination aus fahrzeugbezogenem Kennzeichenteil und einem gemeinsamen Kennzeichenteil. Der gemeinsame Kennzeichenteil wird zwischen den jeweiligen Fahrzeugen nach Bedarf gewechselt. Der fahrzeugbezogene Teil wird fest am jeweiligen Fahrzeug befestigt. Der gemeinsame Kennzeichenteil wird bei einzeiligen Kennzeichen künftig maximal 460mm lang sein, der fahrzeugbezogene Teil wird 60mm breit sein und eine der eingesetzten Fahrzeugmenge entsprechende fortlaufende Nummerierung beinhalten. Also werden beispielsweise für drei gemeldete Fahrzeuge, jeweils drei fahrzeugbezogene Kennzeichenteile ausgegeben, welche sich durch Ihre Nummerierung von 1 bis 3 unterscheiden und natürlich ein gemeinsamer Kennzeichenteil, welcher zwischen den jeweiligen Fahrzeugen gewechselt werden darf.

Der Hintergrund dieser „innovativen“ Idee sollte eigentlich sein, eine deutliche Entlastung des Versicherungbeitrages herbeizuführen, da ja immer nur ein Fahrzeug bewegt werden kann. Es sollte also ein finanzieller Vorteil im Vergleich zu einem Halter entstehen, welcher zwei Fahrzeuge auf herkömmliche Art auf seinen Namen zugelassen hatte. Leider ist dieses Ziel abhängig von der Versicherungswirtschaft, welche natürlich günstigere Tarife für die Wechselkennzeichennutzer anbieten müsste. Diese tut sich allerdings schwer damit derartige Tarife heraus zu bringen. Denn gemäß der Einschätzung eines überwiegenden Teils der Versicherungsunternehmen, ist auch ein stehendes Fahrzeug ein erstzunehmendes Versicherungsrisiko!

Bleibt also abzuwarten, wie groß die Fangemeinde für Wechselkennzeichen wird.

 

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Projekt 115 – Ihr direkter Draht zur Verwaltung

Der Leitgedanke zu  115: Unter einer einzigen Telefonnummer gibt die öffentliche Verwaltung kompetente Auskünfte über Leistungen der öffentlichen Verwaltung.

2007 wurden die Weichen für das 115 gestellt: Die Bundesnetzagentur hat die Rufnummer zugeteilt. Experten haben Modellregionen ausgewählt und ein Grobkonzept der einheitlichen Behördenrufnummer formuliert.

2008 hat eine Projektgruppe aus Bundesministerium des Innern (BMI) und Land Hessen gemeinsam mit Experten aus Städten, Ländern und Bund ein Feinkonzept erarbeitet. Darin sind die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für den Pilotbetrieb festlegt. Das Feinkonzept wurde am 26. September 2008 veröffentlicht.

Am 24. März 2009 startete das 115 in den Modellregionen. Es folgte über einen Zeitraum von rund zwei Jahren eine Pilotphase. Weitere Kommunen, Landes- und Bundesverwaltungen im gesamten Bundesgebiet schlossen sich in dieser Zeit dem 115-Verbund neu an.

Am 14. April 2011 ging 115 in den Regelbetrieb über,  mit neuer Geschäftsstelle, in die die Projektgruppe 115 im BMI überführt wurde, sowie neuer Dach- und Gremienstruktur.

Was bringt die neue Behördennummer:

Bürgernähe
115 schafft Bürgernähe: Die einheitliche Behördenrufnummer bietet Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit einer leicht merkbaren Rufnummer einen direkten Draht zu Auskünften über Leistungen der öffentlichen Verwaltung.

Effizienz
Das Projekt 115 erleichtert die Arbeit der Verwaltung: Möglichst viele Anfragen werden gleich beantwortet. Das entlastet Fachebenen.

Kooperation
Das Projekt 115 verbindet Verwaltungsebenen: Das Projekt wächst von unten nach oben. Kommunen, Länder und Bund gestalten 115 zusammen. Alle Beteiligten wirken gemeinsam mit und helfen sich gegenseitig.

Innovation
Das Projekt 115 vereint Bewährtes mit sinnvollen Entwicklungen für die Zukunft: Bereits vorhandener telefonischer Bürgerservice wird in den 115-Verbund eingebracht, weiterentwickelt und vernetzt. Es schafft eine Plattform für künftige Innovation und engere Vernetzung.

Internationaler Trend
Das Projekt 115 folgt internationalen Vorbildern: Im Ausland gibt es bereits zentrale Servicenummern. Wegweisend sind die zentralen Servicerufnummern Call 311 in New York und Nummer 3939 – Service Public France.

Quelle: http:/www.115.de

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Feinstaubplakette jetzt auch für Ausfuhrkennzeichen!?!

Seit dem 18.10.2011 liegt uns nachfolgendes Schreiben vor, welches sicherlich für einige Personenkreise äußerst interessant sein dürften.

Die Zulassungsstelle Essen informiert
Aussnahmeregelungen von den Fahrverboten der Umweltzone
hier: Ausfuhrkennzeichen

Die zuletzt geltende Allgemeinverfügung der Stadt Essen über die Befreiungstatbestände für Feinstaubplaketten wurde geändert.

Hiernach benötigen Fahrzeuge mit Ausfuhrkennzeichen ab sofort für das Befahren der Umweltzone ebenfalls eine entsprechende Feinstaubplakette. Das Befahren der Umweltzone ohne Feinstaubplakette ist nicht mehr statthaft.

Bitte informieren Sie Ihre Kunden hierüber und geben bei der Beantragung eines Ausfuhrkennzeichens an, ob eine Plakette zugeteilt werden soll.

Nun wurde auch im Bereich der Feinstaubplakette, dass Ausfuhrkennzeichen der „normalen“ KFZ-Zulassung gleichgestellt.

 

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Aufbietungsfrist für Fahrzeugbriefe erheblich verkürzt

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsblatt-Verlag das Verfahren zur Aufbietung in Verlust geratener Fahrzeugdokumente neu gestaltet und erheblich verkürzt. Ab 1. Mai 2011 veröffentlicht der Verkehrsblatt-Verlag die Seriennummern abhanden gekommener Zulassungsbescheinigungen Teil II (ZB II) im Internet.

Die vom KBA tagesaktuell übermittelten Daten werden digital und damit medienbruchfrei im „Elektronischen Verkehrsblatt“ veröffentlicht. Das neue Verfahren verkürzt den bisherigen Prozess von bis zu sechs auf nun zwei Wochen. Die Zulassungsbehörden können fortan den Antragstellern nach Ablauf der vorgeschriebenen 14-tägigen Aufbietungsfrist die neuen Dokumente aushändigen.

Auszug aus einer Veröffentlichung des Kraftfahrbundesamtes

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Wussten Sie schon, dass…?

– es in Deutschland schon eine Flächendeckung von über 95% für KFZ-Zulassungsdienstleistungen gibt!

– Ihr KFZ-Zulassungsdienst bundesweite Zulassungen schon innerhalb von 3 Arbeitstagen erledigen kann!

– Ihr Zulassungsdienst nach Absprache sogar noch am gleichen Tag auswärtige Zulassungen erledigt!

– sich eine Vielzahl von KFZ-Zulassungsdiensten auch um HU/AU/Umweltplakette kümmern!

– Sie Ihren Zulassungsdienst auch zu sich ins Büro oder in den Betrieb bestellen können!

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Weitere interessante Änderungen der FZV

Kennzeichenreservierungen
Die Reservierung aller Kennzeichen erfolgt ab sofort nur noch personenbezogen für den zukünftigen Halter. Bei der Zuteilung gilt deshalb grundsätzlich, dass z.B. eine Reservierung auf ein Autohaus nicht die Zulassung auf einen Kunden bewirken kann. Das Autohaus kann eine solche Reservierung nur für eine eigene Zulassung verwenden. Reservierungen, die aus den genannten Gründen nicht zur Zulassung führen können, verfallen deshalb zu Lasten des Kunden.

Vorabzuteilungen
Bestehende Vorabzuteilungen vor dem 01.08.2011 können nun für alle Fahrzeuge eingelöst werden; nicht mehr nur ausschließlich für das Fahrzeug / die Fahrzeugart, wofür ursprünglich reserviert wurde.

Reservierungsbestätigung
Die Zulassung auf ein reserviertes Kennzeichen ist nicht mehr zwangsläufig von der Vorlage der Reservierungsbestätigung abhängig zu machen. Zwar sollen die Kunden die Reservierungsbestätigung weiterhin vorlegen; für den Fall, dass diese nicht mitgeführt wird, kann jedoch ausnahmsweise auf die Vorlage verzichtet werden. Dies gilt auch für vor dem 01.08.2011 ausgestellte Reservierungsbestätigungen.

Weitere bestehende Regelungen bezüglich der Vorabzuteilung und Zuteilung von Kennzeichen (z.B. Reservierungszeitraum, Gebührenhöhe etc.) und der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen bei LKR-Kennzeichen (Nachweis des Bedarfs durch Gutachten, Gebührenerhebung etc) bleiben unberührt.

 Auszug aus einer Veröffentlichung der Stadt Essen vom 28.07.2011

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Das Neuste!!! Zulassungsstelle vergibt endlich einstellige Kennzeichen an PKW

Lange haben wir gewartet, endlich ist es so weit.

Das Monopol der Kraftradfahrer auf einstellige Kennzeichen ist endlich gefallen. War es bisher nur wenigen auserwählten Mitbürgern möglich, so schöne Kennzeichen wie E-RL1 oder F-AB 1 auf ihrem PKW spazieren zu fahren, so kann nun jedermann seinen Anspruch auf ein kurzes Kennzeichen geltend machen. Vorausgesetzt das gewünschte Kennzeichen ist noch frei, also verfügbar. Interessanter Weise haben wir diesen glücklichen Umstand ebenfalls der Kraftradfahrerlobby zu verdanken. Seit April 2011 ist es nun möglich auch die kleinere Version eines Krad-Kennzeichen zu erhalten, welche die Geschichte vom im Windschatten fahrenden Brummy zur Legende werden lässt. Da es nun nicht mehr erforderlich ist, kurze Kennzeichen für Krafträder vorzuhalten, konnte die Ausgabebeschränkung für PKW aufgegeben werden. Vielen Dank Herr Verkehrsminister!

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